Ein Verglasungssystem wird nicht allein aufgrund seiner technischen Leistung gewählt. Es wird wegen dessen gewählt, was es ermöglicht: eine präzise Beziehung zwischen Raum, Licht und Landschaft. Jedes System von Vitrocsa folgt einer eigenen architektonischen Logik. Hier sind drei Projekte mit drei unterschiedlichen Vitrocsa-Systemen, die dies veranschaulichen.
Das Schiebefenster : Räume nach außen öffnen
Im Zentrum der Villa BEC öffnet sich ein Patio wie ein Atemzug im Herzen des Hauses. Hier entfaltet das Vitrocsa-Schiebefenster-System seine ganze Bedeutung: Indem es die Grenze zwischen Innenraum und Außenhof verschwinden lässt, verwandelt es eine einfache architektonische Verbindung in das eigentliche Herzstück des Hauses.
Die Profile verschwinden, die Verglasung gleitet zur Seite, und mit einer einzigen Bewegung verschmelzen Innenraum und Patio zu einem Ganzen. Natürliches Licht strömt frei ein, frische Luft zirkuliert, und das Haus organisiert sich rund um diesen zentralen Raum.

Villa BEC – Andrea Pelati Architecte ©Karina Castro
Das Schwenkfenster : Eine Fassade gestalten
Wenn Verglasung selbst zur Fassade wird, entfaltet das Schwenkfenster-System sein volles Potenzial. Im Al Shindaga Welcome Pavilion bilden die pivotierenden Vitrocsa-Elemente die gesamte Gebäudehülle und erzeugen ein Spiel aus Transparenz, Reflexionen und Öffnungen, das sich je nach Blickwinkel und Licht verändert.
Ein Ansatz, der sowohl Architekten als auch Bauherren anspricht, die Verglasung als zentrales Element der architektonischen Identität verstehen.

Shindagha Welcome Pavilion – X Architects ©Fernando Guerra FG+SG
Das Senkrechtschiebefenster : Den Pool zur Landschaft öffnen
Im Blossom Hill Chalet in Courchevel verschwindet das Vitrocsa Senkrechtschiebefenster vollständig, um die Öffnung über dem Pool komplett freizugeben.
Das Ergebnis ist unmittelbar: Der Innenpool wird zum Außenpool, das alpine Panorama tritt ohne Hindernisse ein, und die Grenze zwischen Chalet und Berglandschaft löst sich auf. Sowohl im Winter als auch im Sommer lässt sich die Öffnung den Bedingungen anpassen und bewahrt dabei eine perfekte visuelle Kontinuität. Gerade bei solchen Projekten zeigt das Senkrechtschiebefenster-System sein volles Potenzial: Die Verglasung hebt sich, die Öffnung wird vollständig frei, und nichts unterbricht die Verbindung zwischen Innenraum und Landschaft.

Chalet Blossom Hill Courchevel – ITAR Architectures ©Philippe Dagau
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